Inspiration für die Osterbäckerei
125g weiche Butter
100g braunen Zucker
125g Zucker (ich verwende immer feinsten Zucker)
1 Ei
1 TL Vanillezucker
225g Mehl
1 TL Backpulver
knapp ½ TL Salz
100g grob gehackte dunkle Schokolade
75 g grob gehackte Haselnüsse
Mehl in eine große Schüssel geben, Trockenhefe, Salz, Zucker, Kardamom dazu und alles gut vermischen. 200 g Butter in Stücken in die Milch geben und z.B. in der Mikrowelle erwärmen, bis die Butter schmilzt. Ggf. wieder abkühlen lassen, bis die Butter-Milch handwarm ist. Nicht wärmer, sonst geht die Hefe kaputt! Die Mischung und die Eier mit den Knethaken des Handrührers kräftig unter die Mehl-Mischung rühren, bis sich der Teig gut von der Schüssel löst. Gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat (ich decke die Schüssel mit einem sauberen Tuch ab und stelle ihn in den 50 Grad warmen, aber abgeschalteten Backofen).
Letztes Wochenende habe ich für besonders liebe Kaffeekränzchengäste Windbeutel gemacht. Und dabei ist mir aufgefallen, dass ich schon seit vielen Jahren keinen Windbeutel mehr gegessen oder gebacken habe. Ein riesiger Fehler, wie ich feststellen musste... denn ein richtig frischer, luftiger, fruchtiger, duftender, sahniger Windbeutel ist so gut, dass man den ganzen Tag nichts anderes mehr essen möchte.
Es ist Frühling! Es ist Rhabarberzeit! Am Wochenende habe ich einen saftigen Rhabarber-Käsekuchen gebacken, den ich wirklich sehr weiterempfehlen kann. Das Originalrezept stammt aus der "Brigitte", ich habe es aber etwas abgewandelt.
Wer ihn noch nicht gefunden hat, kann ihn sich jetzt einfach selberbacken: den Traummann! Im Webshop der Juchem Gruppe gibt es dazu die passenden Backmischungen inklusive Männer-Backform. Süße Idee, finde ich! Jetzt interessiert mich noch, ob die Kuchen auch Eigenschaften des jeweiligen Männertyps widerspiegeln... ist der frischgebackene Millionär Victor Schottermann auf dem Kuchenteller vielleicht doch etwas trocken und ein Stückchen vom Postar Nicky Popp besonders süß? ;-)
Hier geht's zu den Männer-Backmischungen im Juchem-Shop...
Für meine liebe Freundin Aniko ist ein Kuchen nur dann ein echter Kuchen, wenn Schokolade drin ist. Wenn ich ankündige “Ich bring Kuchen mit!”, reagiert sie mit “Oh, super! Was für einen?”. Lautet meine Antwort dann “Apfelkuchen”, ernte ich Kopfschütteln. “Da ist ja Obst drin! Kannst du die Äpfel nicht mit Schokolade ersetzen?”. Klar, kann ich! Das geht dann so: Karens Lieblingsschokoladenkuchen (für Aniko) Zutaten:
200 g gute (!) Schokolade (mind. 70% Kakaogehalt) // geschmacklich tolle Variante: 100 g Schokolade (70%) und 100 g gute (!) Schokolade mit Orangen-, Espresso- oder Chiligeschmack mit hohem Kakaogehalt
200 g Butter
200 g Zucker
200 g abgezogene und frisch gemahlene Mandeln (nicht die aus der Tüte bitte – die haben schon zu viel Geschmack verloren...)
1/2 Päckchen Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker (kein Vanillin!)
1 Prise Salz
4 Eier
Ggf. 1-2 EL Mehl Zubereitung:
Schokolade, Butter, Zucker über dem heißen Wasserbad schmelzen. Bisschen abkühlen lassen. Alle anderen Zutaten dazu (Eier zum Schluss) und kurz zusammenrühren. Wenn der Teig sehr flüssig ist (weil z.B. die Eier sehr groß waren) noch 1-2 EL drunterrühren. Den Boden einer runden Springform mit Backpapier auslegen und den Teig eingießen. Im heißen Backofen bei 160° Celsius (Umluft 140° C) nicht länger als 40 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form komplett auskühlen lassen. Erst wenn er abgekühlt ist, kann man ihn schneiden (in der Mitte soll er noch feucht-klebrig sein – köstlich!). Dazu passt wunderbar etwas Vanilleeis, Mandeleis, Vanillesoße, halbsteif geschlagene Sahne... Foto cc hartini http://www.flickr.com/photos/hartini/
In der Vorweihnachtszeit gab es bei uns zu Hause immer selbstgebackenen, saftigen Quarkstollen. Am liebsten morgens zum Frühstück mit ein bisschen Butter – mmhhh. Problematisch in all den Kindheitsjahren: Mein großer Bruder mag keine Rosinen, meine Schwester kein Orangeat und Zitronat. Und meine Mutter befand sich in der Klemme: Backt sie etwas, was mein Bruder nicht mag (undenkbar!), backt sie etwas, was meine Schwester nicht isst (schon eher denkbar) oder backt sie einen Stollen “ohne alles”, der a) blass aussieht und b) nicht so gut schmeckt (eine unbefriedigende Lösung - da waren meine Mutter und ich uns einig). Diese Probleme gibt es zum Glück in meiner kleinen zweiköpfigen Familie nicht, also werde ich in ca. 10 Wochen den ersten vorweihnachtlichen Quarkstollen “mit allem” backen und zum Frühstück auftischen. Lecker!
Quarkstollen von meiner Omi Hertha aus Rendsburg
Zutaten: 1 Pfund Mehl
150 g Zucker
2 Eier
1/2 TL Salz
175 g Butter (kalt)
250 g Magerquark
30 g Orangeat (sehr fein gehackt)
30 g Zitronat (sehr fein gehackt)
250 g Rosinen
100 g gehackte Mandeln
1 Päckchen Backpulver
Zitronenschale
Vanillezucker
Kardamom Zubereitung: Trockene Zutaten auf eine Unterlage sieben, in eine Vertiefung Quark, Eier, Butter geben. Mit einem großen Messer so lange hacken, bis sich der Teig verbindet. Dann Rosinen, Zitronat und Orangeat dazu und kneten. Den Teig zu einem Stollen formen (oder in eine Stollenform drücken) und bei 180°C 50 Minuten backen. Mit Butter bepinseln und mit Puderzucker bestreuen.
Meine Mutter hatte mit drei Kindern, einem Hund und einem parkähnlichen Garten meistens wenig Zeit und Muße, sich aufwendige oder neue Kuchenrezepte vorzunehmen. Inzwischen sind alle Kinder aus dem Haus, der Hund ist tot, der Garten nur noch halb so groß – aber damals wie heute hat sie tolle Apfelbäume und backt am allerliebsten diesen unkomplizierten, leckeren und einfachen Blechkuchen. Das Rezept stammt von meiner Oma Paula. Zutaten:
Teig:
375 g Mehl
3/4 Päckchen Backpulver
100 g neutrales Öl und 100 g Butter
200 g Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
evtl. etwas Zitrone und Vanille